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Information: Günstig und gut: Einsteigerhandys
Thema: Kaufberatung

Sie wollen nur Telefonieren? Und vielleicht ab und zu eine Kurznachricht verschicken? Dann sind Sie hier genau richtig. Unsere „Kaufberatung Einsteigerhandys“ hilft Ihnen, dass passende Geräte zu finden.

Klein, aber fein
Selbst Einsteigergeräte können nicht mehr nur Telefonieren

Selbst bei den günstigen Geräten haben mittlerweile Farbdisplay, mehrstimmige Klingeltöne sowie teilweise Datenanschlüsse wie Infrarot und USB Einzug gehalten. Gerade aufgrund geringer Ausstattung bestechen Handys dieser Klasse durch einfache Bedienbarkeit und lange Standby-Zeit.


Nutzerprofil

Handys der Einsteigerklasse eignen sich vor allem für Käufer, die vor allem telefonieren bzw. erreichbar sein wollen und von Zeit zu Zeit Kurznachrichten verschicken bzw. empfangen möchten. Funktionen wie ein Taschenrechner oder ein kleiner Kalender mit Erinnerungsfunktion sind hier ebenfalls vorhanden. Gerade, wenn Sie nicht sehr geübt in Sachen Technik sind, sollten Sie diese Geräteklasse genauer betrachten.


Ausstattung, die auf jeden Fall bzw. gar nicht an Bord sein sollte

Funktion

Kommentar

Farbdisplay

kann

65.000 Farben dürfen es schon sein, allerdings sind Schwarz-Weiß-Displays oft besser ablesbar.

Kamera

kann

In dieser Preisklasse eher überflüssig, da meist mindere Bildqualität.

Wireless LAN (WLAN)

nein

Bluetooth

kann

Wenn Sie ihr Gerät mit einer Freisprecheinrichtung im Auto betreiben wollen, dann sollte Bluetooth mit an Bord sein.

USB-Anschluss

kann

UMTS/HSDPA

nein

GPS

nein

Navigieren mit einem Einsteigerhandy würde ohnehin keinen Spaß machen.

Kurznachrichten (SMS)

ja

Bildnachrichten (MMS)

kann

Z.B., wenn Ihre Kinder gerne Fotos verschicken und Sie immer auf dem Laufenden halten wollen.

E-Mail-Client

kann

Vibrationsalarm

ja

Manchmal ist Handyklingeln ungemein störend. Daher niemals ein Handy ohne diese Funktion erwerben, auf die u.a. Nokia ab und zu bei High-End-Modellen verzichtet.

mehrstimmige Klingeltöne

ja

Nur Piepen regt auf Dauer auf. Daher hat sich diese Funktion selbst bei den günstigsten Geräten etabliert.

erweiterbarer Speicher

nein

Ohne eingebaute Kamera und ohne Multimedia-Funktionen sollte ein solider fest eingebauter Speicher ausreichen.

Radio

kann

Musikplayer

kann

Videotelefonie

nein

offenes Betriebssystem

nein

Zur Nachinstallation von Software empfehlen wir nur High-End-Handys oder Smartphones.

Organizer

nein

Ein kleiner Kalender zur Orientierung darf aber dennoch an Bord sein, genauso wie ein Taschenrechner.

PC-Synchronisation

nein


Unsere Empfehlungen

Die obige Ausstattungsliste können Sie gerne zum Handyladen Ihres Vertrauens mitnehmen. Vorher sollten Sie sich aber noch die Frage beantworten, welchen Handytyp Sie wollen. Wir haben daher eine kurze Empfehlungsliste erstellt, die nach Typen geordnet, einige Möglichkeiten präsentiert.


Barren- bzw. Candybar
Handys im klassischen Design. Vorteil: meist schlank, Nachteil: oft kleine Tasten, Tastensperre muss in der Hand- oder Hosentasche aktiviert werden.

Empfehlung: Sony Ericsson T250i
Das J120i ist ein typisches Einsteigerhandy mit Farbdisplay. Für Schnappschüsse hat Sony Ericsson eine VGA-Kamera verbaut, die allerdings für kaum mehr als MMS- oder Kontaktbilder taugt. Aufgrund der erweiterten Funktionen mit UKW-Radio, Freisprechfunktion, Infrarotschnittstelle und MMS-Unterstützung ist das T250i zwar kein wirkliches Schnäppchen, aber sicherlich ein treuer Begleiter für Kunden mit geringeren Ansprüchen.
Preis: ab 65 Euro

Alternative 1: Motorola F3
Vollkommene Puristen könnten mit dem Motorola F3 glücklich werden. Das Handy bietet ein Schwarz-Weiß-Display mit großer Anzeige. Für einen Preis von unter 30 Euro sollten Sie aber nicht zu viel erwarten.
Preis: ab 20 Euro

Alternative 2: Nokia 1209
Ebenfalls klassisch, vor allem in Sachen Design, zeigt sich das 1209 von Nokia. Das Barrenhandy punktet zudem mit einer Staub geschützten Tastatur sowie einer Anti-Rutsch-Oberfläche auf der Rückseite, so dass es sich durchaus auch für Außeneinsätze empfiehlt.
Preis: ab 40 Euro


Barrenhandys für Einsteiger: Sony Ericsson T250i, Motorola F3 und Nokia 1209.


Klapphandy
Vorteil: große Tastatur, Nachteil: oftmals „dicklich“.

Empfehlung: Nokia 2760
Für schlanke Frauenhände wurde das 2760 designt, dies zeigt sich auch an der Farbwahl. Mit an Bord ist hier u.a. ein UKW-Radio, auch eine E-Mail-Funktion steht bereit. Zudem eignet sich das 2760 auch zum Betrieb im Auto, da es eine Bluetooth-Schnittstelle mitbringt. Der eingebaute Speicherplatz von 11 MByte kann sich für ein Einsteigergerät durchaus sehen lassen.
Preis: ab 70 Euro

Alternative: Sony Ericsson Z320i
Ähnlich ausgestattet ist das Z320i von Sony Ericsson. Zwar fehlt Bluetooth, dafür können Sie das Handy per USB auch am heimischen Rechner anschließen. Das Design setzt durchaus Akzente und könnte vor allem bei Retro-Fans gut ankommen. Kleines Highlight: Die Kamera fotografiert mit 1,3 Megapixel.
Preis: ab 70 Euro


Im Einsteigersegment gehören Klapphandys noch zum Standard: Nokia 2670 und Sony Ericsson Z320i.


Sliderhandy
Handys zum Aufschieben. Vorteil: sehr klein und handlich, Nachteil: oft fummelige Tastatur.

Empfehlung: Samsung SGH-C300
Der aktuelle Trend zu Slidergeräten zeigt sich auch in der Einsteigerklasse. Das C300 von Samsung kommt im klassischen Silber. Größtes Manko: im fehlt es an Schnittstellen. Weder USB, noch Infrarot oder Bluetooth sind im Angebot. Daher eignet es sich nur für absolute Puristen.
Preis: ab 40 Euro

Alternative: Sony Ericsson T303
Noch nicht auf dem Markt ist das T303 von Sony Ericsson, das schon etwas mehr bietet als die klassischen Einsteigergeräte. Vor allem in Sachen Verarbeitung und Materialwahl hat es so einiges zu bieten. Mit an Bord sind unter anderem Bluetooth, USB, eine 1,3-Megapixel-Kamera sowie die TrackID-Musikerkennung, die es erlaubt, eine kurze Passage aus einem Musikstück aufzunehmen und per Internet an Sony Ericsson zu senden. Wenige Sekunden später werden Sie über Titel und Interpret informiert. Das Gerät soll ab dem 3. Quartal 2008 erhältlich sein.
Preis: 119 Euro (Herstellerangabe)


Vorteil: Das Handy wird durch die Schiebetastatur recht klein: Samsung SGH-C300 und Sony Ericssin T303.


Fazit

Auch bei den günstigen Einsteigerhandys bis etwa 120 Euro gibt es eine ordentliche Auswahl. Hier dominieren allerdings klassische Barrenhandys, Slider sind gerade dabei, sich zu etablieren. Spannend ist vor allem, dass sich die Preise nach wie vor nach unten entwickeln und bereits ab unter 50 Euro ein ordentliches Telefon erhältlich ist. Zum Telefonieren und SMSen reichen die Geräte aus, viel dürfen Sie aber von der Ausstattung nicht erwarten.

Johannes Michel, 11. April 2008
Alle Preise wurden mit Preissuchmaschinen am 11. April 2008 ermittelt.


 
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